Test: Pirate Studios Berlin

Die mit den steigenden Preisen für Mietwohnungen in Berlin entstehende Not schlägt sich auch auf die Preise für Musik-Übungsräume nieder. Inzwischen ist in der City innerhalb des S-Bahn-Rings kein preiswerter Übungsraum mehr im Angebot. Wir haben die Pirate Studios Berlin ausprobiert…

Meine Band spielt zurzeit in einem Berliner Außenbezirk (ca. 15 km vom Brandenburger Tor entfernt) in einem ausgemusterten Bunker (2. Weltkrieg) für 280,– EUR pro Monat (kalt); der Raum ist extrem feucht, was dem technischen Zustand der Instrumente nicht gerade zweckdienlich ist. Zu der Kaltmiete kommen Kosten für Heizung und Strom hinzu. Bei der gegenwärtigen Nutzungszeit ist die monatliche Zahlung ein sehr hoher Preis für einen Lagerraum.

Besser: Stundenweises Mieten

Schon seit längerer Zeit gibt es Angebote zum stundenweisen Mieten von Übungsräumen für Musiker. Dieses Modell scheint gar nicht einmal so schlecht zu sein. In unserem Fall habe ich errechnet, dass wir von 46 möglichen Übungsterminen lediglich 22 wahrgenommen haben – und das nur für zwei Stunden jeweils pro Termin. Bei dem geringen Aufkommen an Gigs, für die geprobt werden muss, ist dieser Preis viel zu hoch. Deswegen haben wir nun einmal ein Angebot zum stundenweisen Mieten eines Übungsraums ausprobiert.

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