Nonsense – Leute vollquatschen

Wenige Menschen haben das Glück, beruflich in ferne Länder reisen zu können. Ich gehörte zu ihnen und war unter anderem auch dienstlich in Badalona (Nachbarstadt von Barcelona). Hier fand ein Projekt mehrerer Schulen aus der EU statt, in dessen Rahmen jede Schule einen Beitrag leisten musste. Der Beitrag unserer Schule war – zugegebener Maßen – etwas mehr als übers Knie gebrochen. Auf dem Hinflug instruierte ich meine Schüler, was man im Auditorium zum Besten geben könnte (neben dem, was sie vorbereitet hatten). Mir war aber bekannt, dass sich die anderen Delegationen unwahrscheinlich anstrengen würden um besonders positiv dastehen zu können.

Am Vorabend vor den Präsentationen der unterschiedlichen Teilnehmer aus den beteiligten Schulen beschloss ich unter dem Einfluss einiger Biere, das Auditorium aufzumischen. Eigentliches Thema war die Bedeutung des Wassers aus unterschiedlichen Betrachtungsweisen im Rahmen eines Erasmus-Schulprojekts. Lieder, in den Wasser vorkommt (auch mit Bezug auf Berlin) gibt es genug – das war kein Problem, sie schnell für eine Performance auszuwählen. Besonders vorbereitet habe ich mich nicht, ich dachte, ich lasse mich mal von den Publikumsreaktionen leiten.

Leider hat meine Kollegin, die mich auf dieser Fahrt begleitet hat, nicht alles aufgenommen. Ich konnte den Leuten totalen Quatsch erzählen, sie haben gelacht und meine Anweisungen befolgt: Klatschen auf bestimmten Takten, schunkeln usw. …

Ich lache mich heute noch kaputt.

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