Kostet nichts: Waveform 11

Irgendwann fand ich im Newsletter eines Computer-Magazins einen Hinweis auf die frei erhältliche Software für eine Digital Audio Workstation (DAW) namens Waveform 11.

Der Name Waveform ließ mich sofort an die Windows-Software Wavelab der Firma Steinberg denken, die ihr Produkt unter dem Slogan: DIE MASTERING-SOFTWARE DER PROFIS vermarktet.

Normalerweise lasse ich mich nicht so leicht verführen, eine Software zu kaufen, die mir über das Internet angeboten wird. Aber Waveform 11 wurde zunächst in einer abgespeckten Version zum Ausprobieren angeboten, wobei der Grad der Abgespecktheit zunächst nicht ersichtlich/erhörbar war. Man konnte – zumindest im Live-Modus – die meisten Eigenschaften der Software ausprobieren.

Erste Eindrücke

Mein Test läuft unter Linux, wie sich aus meinen bisherigen Beiträgen leicht erahnen lässt. Wie schon häufig erwähnt, war Linux ja eher nicht als ein Multimedia freundliches System bekannt, was sich im Laufe der Zeit doch deutlich geändert hat.

Interessant scheint auch der Vergleich mit der anderen, gut unter Linux funktionierenden DAW: Bitwig Studio. Mit dieser Software arbeiten wir schon erfolgreich seit einiger Zeit.

Nach der Installation der Software unter Linux wird man nach dem ersten Programmaufruf durch einen Setup-Prozess geführt, der dem ambitionierten Laien keine großen Hürden entgegenstellt.

Die Benutzeroberfläche sieht ein wenig dem 90er-Jahre Softwaredesign ähnlich. Die Bedienung durch Tastatur und Maus passt genau in dieses Bild: intuitiv geht hier nichts! Das heißt, hier ist ein nicht unerheblicher Lernaufwand zur Bedienung der Software vonnöten.

Blick auf die Oberfläche von Waveform

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.